CLIA European Summit 2026 auf Madeira
Vom 23. bis 26. Februar 2026 beherbergte die Stadt Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira den CLIA European Summit 2026, die Veranstaltung der Cruise Lines International Association (CLIA), die sich den politischen Themen und der Entwicklung der europäischen Kreuzfahrtbranche widmet.
Die Veranstaltung, organisiert in Zusammenarbeit mit der Regionalregierung von Madeira und der Hafenverwaltung der Autonomen Region Madeira (APRAM), brachte Führungskräfte von Kreuzfahrtgesellschaften, institutionelle Vertreter und Stakeholder aus Tourismus und Schifffahrt aus ganz Europa zusammen und bestätigte die strategische Rolle der Insel als Brücke zwischen Europa und dem Atlantischen Ozean.
CLIA European summit
Der Summit bot eine wichtige Gelegenheit, über regionale Entwicklung, Nachhaltigkeit und Innovation zu diskutieren, zu einer Zeit, in der die Kreuzfahrtbranche im Atlantikraum erheblich wächst. Bud Darr, Präsident und CEO von CLIA, betonte die Bedeutung Madeiras als strategisches Zentrum und die Fähigkeit der Kreuzfahrtbranche, zur lokalen Entwicklung, zu europäischen Wirtschafts- und Tourismuszielen sowie zu Nachhaltigkeitsprioritäten beizutragen. Laut Darr bot die Veranstaltung eine entscheidende Plattform, um Politiken, Kooperationen und Partnerschaften mit den wichtigsten Akteuren der Branche in Europa und im atlantischen Raum aufeinander abzustimmen.
Der Präsident der Regionalregierung von Madeira, Miguel Albuquerque, erinnerte daran, dass die Veranstaltung die strategische Rolle der Region als Treffpunkt zwischen Europa und dem Atlantik bestätigte und die Dynamik der lokalen Blue Economy würdigte. Albuquerque hob die Fähigkeit Madeiras hervor, internationale Veranstaltungen mit Exzellenz und Gastfreundschaft auszurichten, und bezeichnete den Summit als wichtigen Meilenstein, um die Position der Insel im internationalen Kreuzfahrtszenario zu stärken und das Engagement der Region für Nachhaltigkeit und Innovation zu demonstrieren.
Paula Cabaço, Präsidentin von APRAM, betonte, dass die Wahl Madeiras als Austragungsort des Summits die Anerkennung der in den letzten Jahren geleisteten Arbeit zur Aufwertung der Häfen der Insel und zur Festigung ihrer Rolle in der europäischen Kreuzfahrtlandschaft sei. Cabaço unterstrich, dass die Veranstaltung eine einzigartige Gelegenheit bot, internationalen Führungskräften der Kreuzfahrtbranche die Exzellenz der Häfen, der Hotelinfrastruktur und des touristischen Angebots Madeiras zu präsentieren und das Image der Insel als innovativen und nachhaltigen Standort zu stärken.
Der CLIA European Summit 2026 fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem Madeira bedeutende Erfolge im Kreuzfahrtsektor erzielte. Im Jahr 2024 empfing die Region über 728.000 Passagiere und 272.000 Crewmitglieder, mit jährlichen Steigerungen von 16,7 % bzw. 12,3 %. Der Sektor erzielte einen direkten wirtschaftlichen Effekt von 61,4 Millionen Euro, was die zunehmende Bedeutung Madeiras als Hafen im Atlantik und den positiven Beitrag zur regionalen Entwicklung bestätigt.
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Der Summit unterstrich außerdem die zentrale Rolle des portugiesischen Hafenetzes – vom Festland über Lissabon und Leixões bis hin zu den Inseln Madeira und Azoren – für die europäische Kreuzfahrtkonnektivität. Die Initiative Cruise Atlantic Islands, die Madeira, die Azoren, die Kanaren und Kap Verde einbezieht, förderte die regionale Zusammenarbeit, um die langfristige Nachhaltigkeit des Kreuzfahrttourismus im gesamten atlantischen Raum zu sichern.
Während der Summit-Tage hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, strategische und politische Fragen zu vertiefen, sich mit den wichtigsten europäischen Akteuren der Branche auszutauschen und Herausforderungen und Chancen im Zusammenhang mit nachhaltigem Wachstum, Resilienz und Inklusion im Kreuzfahrttourismus zu diskutieren. Die Veranstaltung bot zudem eine Plattform zur Präsentation lokaler Exzellenz und hob die Gastfreundschaft, die Qualität der Häfen und die touristische Infrastruktur Madeiras hervor.
Der CLIA European Summit 2026 festigte Madeira als strategisches Zentrum für den europäischen Kreuzfahrttourismus und bestätigte die Insel als zentrale Plattform für politischen Dialog, regionale Kooperation und Förderung der Nachhaltigkeit. Mit einem Programm voller Meetings, Workshops und Networking-Möglichkeiten bot diese Ausgabe eine einzigartige Gelegenheit, Beziehungen zu stärken, Investitionen anzuziehen und das Wachstum des Kreuzfahrtsektors im Atlantik zu unterstützen und die entscheidende Rolle Madeiras für die Zukunft der europäischen Kreuzfahrt zu betonen.
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Angela Messineo

