Princess Cruises hat drei Vereinbarungen mit der italienischen Werft Fincantieri über den Bau von drei neuen Schiffen unterzeichnet. Diese werden auf einer innovativen technologischen Plattform entwickelt, die modernes Design, höheren Komfort und neue Möglichkeiten, die Reise auf See zu erleben, miteinander verbindet.

Die drei Schiffe, deren Ablieferung jeweils für Ende 2035, 2038 und 2039 vorgesehen ist, werden das bislang ambitionierteste Projekt in der Geschichte der Reederei darstellen. Sie läuten eine neue Generation von Schiffen ein, die das Reiseziel, die Bereiche an Bord und das gesamte Gästeerlebnis noch stärker in den Mittelpunkt rücken.

Die neuen Schiffe der Voyager-Klasse werden aus der Verbindung zwischen der charakteristischen Identität von Princess Cruises und einer zukunftsorientierten neuen Designphilosophie hervorgehen. An Bord werden die von den Gästen der Reederei besonders geschätzten Erlebnisse und Bereiche neu interpretiert und mit vollständig überarbeiteten Lösungen umgesetzt – von den Außendecks und Kabinen bis hin zum Design der zentralen Piazza, dem gesellschaftlichen Mittelpunkt des Schiffes. Sie wird so gestaltet, dass sie den Bedürfnissen einer internationalen Kundschaft und den unterschiedlichen Bedingungen der jeweiligen Route gerecht wird.

Die neue Klasse wird eine Weiterentwicklung der bereits im Markt etablierten Sphere Class darstellen und modernste Technologien integrieren, die sowohl den Komfort der Gäste als auch die betriebliche Effizienz verbessern. Wie bereits bei der Sun Princess und der Star Princess werden auch die Voyager-Schiffe über ein Dual-Fuel-Antriebssystem verfügen, das hauptsächlich mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird. LNG gilt derzeit als eine der fortschrittlichsten verfügbaren Lösungen, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Umweltbelastung gegenüber herkömmlichen Schiffskraftstoffen zu begrenzen.

Mit einer Bruttoraumzahl von 183.000 Tonnen und einer Kapazität von rund 4.700 Passagieren pro Schiff werden die neuen Einheiten die größten Schiffe sein, die je für die Flotte von Princess Cruises gebaut wurden. Die Schiffe entstehen bei Fincantieri in Monfalcone und unterstreichen damit erneut die herausragende Rolle der italienischen Schiffbaukompetenz bei der Entwicklung und dem Bau von Schiffen der nächsten Generation.

Gus Antorcha, Präsident von Princess Cruises, betonte, dass die neue Voyager-Klasse sowohl die treuesten Gäste der Reederei als auch die nächste Generation von Reisenden ansprechen soll. Das Projekt basiert auf einer sorgfältigen Analyse der von Kunden und Branchenpartnern geäußerten Bedürfnisse. Ziel ist es, das richtige Gleichgewicht zwischen der Weiterentwicklung jener Elemente zu finden, die zum Erfolg der Marke beigetragen haben, und der Einführung neuer Konzepte und Kooperationen, die den Erwartungen der Zukunft gerecht werden. Von der Gastronomie über die Bereiche für Entspannung und Pools bis hin zu Unterhaltung und vollständig neu gestalteten Gemeinschaftsbereichen wurde jedes Detail des Princess-Erlebnisses einer neuen konzeptionellen Betrachtung unterzogen, um die Qualität der Reise an Bord weiter zu steigern.

Pierroberto Folgiero, Vorstandsvorsitzender und CEO von Fincantieri, hob seinerseits hervor, dass die neue Vereinbarung mit Princess Cruises die Stärke einer über Jahre aufgebauten und auf die Zukunft ausgerichteten strategischen Partnerschaft bestätige. Die neuen Aufträge sichern den Werften der Gruppe eine kontinuierliche Auslastung bis 2039 und tragen im Rahmen des Industrieplans 2026–2030 zur Entwicklung der Kreuzfahrtbranche bei. Mit dem Bau der Voyager-Schiffe verstärkt Fincantieri sein Engagement für die Entwicklung nachhaltiger Schiffe der nächsten Generation, bringt sein technologisches Know-how ein und bestätigt seine Rolle als führender Industriepartner bei der Weiterentwicklung der weltweiten Kreuzfahrtindustrie.

Die Vereinbarungen über die neuen Schiffe der nächsten Generation von Princess Cruises stellen das 19., 20. und 21. LNG-betriebene Schiff der Flotte von Carnival Corporation dar. Sie sind Teil der Strategie der Gruppe zur Weiterentwicklung und Modernisierung der Flotte mit dem Ziel, neue Chancen im Urlaubsmarkt zu schaffen und das Wachstum der Nachfrage nach Kreuzfahrten zu begleiten, die heute zu den dynamischsten Segmenten der Tourismusbranche zählen.

Neben den drei neuen Schiffen der Voyager-Klasse, deren Ablieferung jeweils für Ende 2035, 2038 und 2039 vorgesehen ist, hat Carnival Corporation bereits sieben weitere Neubauprojekte in Auftrag gegeben, deren Auslieferung zwischen 2027 und 2033 geplant ist. Damit bestätigt die Gruppe ihren langfristigen Investitionskurs, der darauf abzielt, die Flotte zu modernisieren, ihre Umweltbilanz zu verbessern und die internationale Präsenz des Konzerns in der Kreuzfahrtbranche weiter zu stärken.

Giorgia Lombardo