Carnival Corporation hat ihre Beziehungen zu Aruba, Bonaire und Curaçao durch eine Reihe von Sommerbesuchen der Carnival Horizon weiter gestärkt. Dabei kamen Regierungsvertreter, Tourismus- und Hafenbehörden, Partner aus den lokalen Gemeinschaften sowie Studierende aus den drei Destinationen zusammen.

Die Initiative bot lokalen Stakeholdern die Möglichkeit, Führungskräfte von Carnival und die Teams an Bord zu treffen, einen vertieften Einblick in die Abläufe im Kreuzfahrtgeschäft zu erhalten und Möglichkeiten zu erörtern, wie Tourismus, Bildung und die Gemeinschaften, die die Schiffe des Unternehmens das ganze Jahr über empfangen, weiter unterstützt werden können. Die Besuche wurden von Sarah Beth Reno, Chief Operating Officer von Carnival Cruise Line, und Marie McKenzie, Senior Vice President of Government and Destination Affairs bei Carnival Corporation, geleitet und fanden am 5. und 19. August auf Bonaire, am 18. August auf Aruba und am 20. August auf Curaçao statt. Ebenfalls beteiligt war das Senior Leadership Team der Carnival Horizon, darunter Captain Rocco Lubrano, Chief Engineer Dinko Biskupovic, Hotel Director Steve Scandale und HR Director Claire Woodhouse sowie weitere Mitglieder des Teams an Bord.

Carnival Horizon
Carnival Horizon

Über die institutionellen Treffen hinaus war einer der interessantesten Aspekte des Programms der Schwerpunkt auf Bildung und der direkten Einbindung der jüngeren Generationen. Studierende von allen drei Inseln wurden an Bord der Carnival Horizon eingeladen, um mehr über die Funktionsweise eines Kreuzfahrtschiffes zu erfahren und die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten in der Kreuzfahrt- und Hospitality-Branche kennenzulernen. Auf Curaçao begrüßte Carnival Studierende des Curaçao Hospitality and Tourism Training Centre und gab ihnen die Gelegenheit, ihre im Unterricht erworbenen Kenntnisse mit der praktischen Realität der Branche zu verbinden und die Komplexität des Bordbetriebs aus erster Hand kennenzulernen. Die Besuche unterstützten darüber hinaus eine Reihe lokaler Bildungsinitiativen.

Auf Aruba und Bonaire arbeitete Carnival Corporation im Rahmen des Programms Buki di Pret mit der Aruba Tourism Authority, der Aruba Ports Authority und der Tourism Corporation Bonaire zusammen. Auf Curaçao lag der Schwerpunkt hingegen auf der Ausbildung im Hospitality-Bereich in Zusammenarbeit mit dem Curaçao Tourist Board, der Curaçao Ports Authority und dem Curaçao Hospitality and Tourism Training Centre. „Wir schätzen die Beziehungen, die wir zu unseren Partnern auf Aruba, Bonaire und Curaçao aufgebaut haben, sehr, und diese Besuche bieten eine Gelegenheit für einen sinnvollen Dialog und eine enge Zusammenarbeit“, erklärte Reno. Sie fügte hinzu, dass Carnival möchte, dass die Zusammenarbeit mit den Destinationen über das Gästeerlebnis hinausgeht, indem das Unternehmen die Bildung unterstützt und Möglichkeiten schafft, damit Studierende mehr über die Kreuzfahrtindustrie erfahren können. Das Programm brachte außerdem eine breite Vertretung hochrangiger Vertreter aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammen.

Auf Aruba gehörten Wendrick Cicilia, Minister für Tourismus, Verkehr und Arbeit, Ronella Croes, CEO der Aruba Tourism Authority, sowie Marc Figaroa, CEO der Aruba Ports Authority, zur Delegation. Auf Bonaire nahmen unter anderem Elesiër Angel, CEO der Tourism Corporation Bonaire, Veroesjka de Windt, CEO von BONHATA, und Harbor Master Gunther Flanegin sowie weitere Vertreter des lokalen Tourismussektors teil.

Auf Curaçao nahmen Zulaika Mook, Senior Director of Economic Development and Innovation beim Ministry of Economic Development, Humberto de Castro, CEO der Curaçao Ports Authority, und Muryad de Bruin, Managing Director des Curaçao Tourist Board, an den Treffen teil, ebenso wie Vertreter von Maduro Shipping und anderen lokalen Organisationen. „Starke Partnerschaften mit den Destinationen sind ein wichtiger Bestandteil des Kreuzfahrterlebnisses, und diese Besuche ermöglichen es uns, direkt mit den Menschen und Organisationen in Kontakt zu treten, die zum Erfolg jeder Destination beitragen“, erklärte McKenzie. Sie betonte außerdem, wie wichtig es sei, Studierende mit den beruflichen Möglichkeiten in der Kreuzfahrt- und Tourismusbranche vertraut zu machen und dadurch stärkere Verbindungen zwischen den lokalen Gemeinschaften und einer Industrie zu schaffen, die eine wichtige Rolle in der karibischen Wirtschaft spielt. Vielleicht liegt genau darin die tiefere Bedeutung von Initiativen dieser Art. Kreuzfahrtunternehmen und Destinationen sind zwangsläufig voneinander abhängig, doch die erfolgreichsten Beziehungen gehen über Hafenanläufe und Passagierzahlen hinaus und entwickeln sich zu langfristigen Formen der Zusammenarbeit, die Bildung, Beschäftigung und lokales Wirtschaftswachstum umfassen.

Für Aruba, Bonaire und Curaçao, Destinationen mit einer besonders engen Verbindung zur Kreuzfahrtbranche, kann ein solcher direkter Dialog zudem dazu beitragen, sicherzustellen, dass die zukünftige touristische Entwicklung eng mit den lokalen Bedürfnissen und Chancen verbunden bleibt. Das Sommerprogramm von Carnival Corporation ist daher mehr als nur eine Reihe von Schiffsbesuchen: Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Partnerschaften mit Destinationen zu einem immer wichtigeren Bestandteil des umfassenderen Kreuzfahrterlebnisses werden und Schiffe, Gemeinschaften und künftige Generationen auf greifbarere Weise miteinander verbinden.

Gabriele Bassi