Riverside Luxury Cruises erweitert sein Angebot für aktive Reisen im Jahr 2027 um drei neue, auf das Radfahren ausgerichtete Kreuzfahrten an Bord der Riverside Mozart, die eine luxuriöse Flusskreuzfahrt mit bis zu 405 Meilen entlang des Donauradwegs verbinden.
Die neuen Riverside Active-Abfahrten verkehren im Juli und August 2027 zwischen Passau, Wien und Budapest und geben den Gästen die Möglichkeit, jeden Tag die Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden und abends zum Komfort, zur Gastronomie und zum Service eines der geräumigsten Luxusschiffe auf der Donau zurückzukehren. Die erste Reise, „Riverside Active: Upper Danube Bike Cruise with Legendary Wachau“, führt vom 22. bis 29. Juli 2027 von Passau nach Wien. Die siebentägige Route folgt einigen der landschaftlich reizvollsten Abschnitte der Oberen Donau und führt unter anderem nach Engelhartszell, Linz, Mauthausen, Grein, Melk, Dürnstein und Tulln, bevor die österreichische Hauptstadt erreicht wird. Eine zweite siebennächtige Abfahrt, „Danube Bike Cruise with Historic Capitals“, führt vom 29. Juli bis 5. August von Wien nach Budapest und macht unter anderem in Bratislava, Komárom, Esztergom und Visegrád Station. Dabei führen die Radtouren durch die Landschaften rund um das Donauknie. Für Gäste, die ein umfassenderes Erlebnis suchen, lassen sich beide Reisen zu einer 14-Nächte-Reise von Passau nach Budapest vom 22. Juli bis 5. August kombinieren. Auf der gesamten Route können Radfahrer bis zu 405 Meilen zurücklegen, wobei es zu den attraktivsten Aspekten des Angebots gehört, dass die vollständige Distanz keineswegs absolviert werden muss.

Die täglichen Etappen umfassen ungefähr 18 bis 62 Meilen und werden von erfahrenen Radguides sowie einem Sicherheits- und Begleitfahrzeug unterstützt. Die Gäste können eines der Elektrofahrräder der Riverside Mozart nutzen oder ihr eigenes Fahrrad mitbringen, das an Bord sicher untergebracht werden kann. Die Touren folgen verschiedenen Abschnitten des Donauradwegs und führen durch einige der bekanntesten Landschaften entlang des Flusses – von der 180-Grad-Schlinge bei Schlögen über die Weinberge der Wachau bis zum Donauknie nördlich von Budapest. Der Abschnitt durch die Wachau dürfte dabei zu den Höhepunkten der Reise gehören. Die Gäste können zwischen Melk und Dürnstein durch eine der renommiertesten Weinregionen Österreichs radeln und dabei Weinberge, Dörfer, Burgen und historische Sehenswürdigkeiten passieren. Weiter östlich verlagern sich die Routen allmählich in Richtung der großen Hauptstädte und historischen Städte der ehemaligen österreichisch-ungarischen Welt. Dadurch entsteht ein interessanter Kontrast zwischen dem Radfahren in ländlicher Umgebung und der urbaneren Erkundung von Wien, Bratislava und Budapest.
Besonders überzeugend ist das Konzept durch die darin integrierte Flexibilität. Die Gäste müssen sich nicht auf eine klassische Radreise festlegen, bei der jede Etappe absolviert werden muss, um das nächste Hotel zu erreichen. Die Riverside Mozart setzt ihre Fahrt unabhängig davon fort, sodass jeder, der einen Tag ohne Fahrrad verbringen möchte, an Bord bleiben, an einem Riverside Choice-Ausflug teilnehmen oder die übrige Gruppe einfach im nächsten Hafen wieder treffen kann. Wer eine Radtour beginnt und sich später entscheidet, nicht weiterzufahren, kann sich gemeinsam mit seinem Fahrrad im Begleitfahrzeug bis zum nächsten Etappenziel bringen lassen. Das mag wie ein kleines Detail erscheinen, verändert den Charakter der Reise jedoch erheblich. Aktive Urlaubsreisen können schnell recht strikt werden, wenn von allen erwartet wird, dass sie dasselbe Tempo und dieselbe Route einhalten. Hier wird das Radfahren dagegen zu einer zusätzlichen Möglichkeit, die Donau zu entdecken, und nicht zu einer Verpflichtung. Das macht das Angebot auch für Paare oder Freunde attraktiver, die nicht unbedingt dieselbe Begeisterung dafür teilen, mehrere Stunden täglich im Sattel zu verbringen. Während ein Gast durch die Wachau radelt, kann der andere eine Stadt erkunden, ein Museum besuchen oder an Bord bleiben – und beide können dennoch gemeinsam zu Abend essen und den weiteren Verlauf der Reise zusammen genießen.

Die Riverside Mozart eignet sich besonders gut für diese Art von Reise. Das Schiff ist deutlich breiter und geräumiger als viele herkömmliche europäische Flusskreuzfahrtschiffe und bietet statt Standardkabinen großzügige Suiten mit viel persönlichem Raum in den verschiedenen Unterkunftskategorien. Das wird vor allem nach einem langen Tag im Freien wertvoll, wenn die Qualität der Umgebung an Bord kein nebensächliches Detail, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Gesamterlebnisses ist. Auch die Wellnessangebote gewinnen auf einer Radkreuzfahrt gegenüber einer klassischen Flussreise an Bedeutung. Die Riverside Mozart verfügt über ein beheiztes Innenbecken mit Gegenstromanlage, einen Whirlpool, separate Sauna- und Dampfbadbereiche, Behandlungsräume sowie einen großzügigen Fitnessbereich mit Technogym-Geräten, freien Gewichten und Platz für Dehnübungen. Nach mehreren Stunden auf dem Fahrrad direkt vom Rad in den Pool, in die Sauna oder zu einer Massage wechseln zu können, ohne packen und in ein anderes Hotel umziehen zu müssen, ist ein echter Vorteil.
Auch das gastronomische Angebot ist ausgesprochen vielfältig. Die Riverside Mozart bietet mehrere Restaurantkonzepte, darunter das Hauptrestaurant Waterside, Atelier, Blue Bar & Grill sowie den exklusiveren Vintage Room, in dem Degustationsmenüs mit ausgewählten Weinen kombiniert werden können. Das kulinarische Programm verändert sich je nach den Regionen, die das Schiff durchquert, und integriert Aromen aus Österreich, Ungarn und anderen Gebieten entlang der Donau. Für eine aktive Reise ist diese Kombination aus anspruchsvollem Radfahren am Tag und einem stilvollen Abendessen am Abend vielleicht genau der Punkt, an dem sich Riversides Interpretation von aktivem Luxus von einer klassischen Radreise unterscheidet. Auch individuelle Ernährungsbedürfnisse werden berücksichtigt. Vor der Abreise können die Gäste Angaben zu Allergien, Vorlieben und Lebensmitteln machen, die sie nicht vertragen oder vermeiden möchten. Diese Informationen werden dem Gastronomieteam während der Kreuzfahrt zur Verfügung gestellt. Vegetarische und vegane Optionen sind entsprechend gekennzeichnet, während Allergene auf den Speisekarten und bei den Buffetangeboten ausgewiesen werden. Auch wenn dies nicht unbedingt der glamouröseste Aspekt eines Luxusprodukts ist, erweist es sich auf einer Reise, bei der die Gäste erhebliche Distanzen zurücklegen können, als besonders hilfreich, wenn sie stärker darauf achten müssen, was sie zu sich nehmen.

Die vollständige 14-Nächte-Reise umfasst außerdem eine der besonderen kulturellen Erfahrungen von Riverside: einen Besuch des Wiener Belvedere-Palastes außerhalb der regulären Öffnungszeiten, verbunden mit einer privaten musikalischen Darbietung und der Möglichkeit, Gustav Klimts „Der Kuss“ ohne die üblichen Besuchermassen am Tag zu sehen. Dieses Erlebnis macht deutlich, dass diese Kreuzfahrten nicht ausschließlich auf das Radfahren ausgerichtet sind. Das Fahrrad ist das wichtigste Mittel zur aktiven Erkundung der Region, doch das Produkt bleibt fest in den größeren Rahmen einer luxuriösen Donau-Reise eingebettet. Aus einer übergeordneten Perspektive spiegeln die neuen Abfahrten zudem eine interessante Entwicklung innerhalb der Flusskreuzfahrtbranche wider. Aktive Ausflüge sind keineswegs neu, und Fahrräder stehen auf vielen Flussschiffen bereits seit Jahren zur Verfügung. Was sich verändert, ist das Ausmaß, in dem Veranstalter ganze Abfahrten um ein bestimmtes Interesse herum konzipieren, anstatt lediglich optionale Aktivitäten zu einem klassischen Reiseverlauf hinzuzufügen. Radfahren, Golf, Gastronomie und andere thematische Reisen werden zunehmend zu effektiven Möglichkeiten, Flusskreuzfahrtprodukte zu differenzieren, die ansonsten häufig auf denselben Wasserwegen unterwegs sind und viele der gleichen Städte besuchen.
Der Ansatz von Riverside ist besonders ausgewogen, weil er nicht zu stark in eine der beiden Richtungen ausschlägt. Das Programm ist strukturiert genug, um auch ambitionierte Radfahrer anzusprechen, mit täglich geführten Routen und der Möglichkeit, beträchtliche Distanzen zurückzulegen, gleichzeitig aber flexibel genug, sodass die Gäste nie an den sportlichen Teil gebunden sind. Meiner Ansicht nach liegt genau darin der interessante Aspekt des Konzepts: Es handelt sich weder um einen reinen Radurlaub mit einem Schiff als Begleitunterkunft noch einfach um eine Luxusreise, die einige Fahrradausflüge anbietet. Vielmehr liegt das Konzept tatsächlich irgendwo zwischen diesen beiden Erfahrungen.
Für Riverside Luxury Cruises bedeuten die drei Abfahrten im Jahr 2027 daher mehr als nur einen weiteren Themenreiseverlauf im Programm. Sie zeigen, wie sich das Erlebnis einer luxuriösen Flusskreuzfahrt aktiver gestalten lässt, ohne auf den Komfort, die Freiheit und die Individualität zu verzichten, die Gäste von diesem Segment erwarten. Und auf der Donau, wo einer der bekanntesten Fernradwege Europas dem Fluss über Hunderte von Meilen folgt, erscheint diese Kombination besonders natürlich.
Gabriele Bassi


